Cranio-sacrale Osteopathie


Bilder erkennen, Geräusche orten, riechen, schmecken, feinste Bewegungen steuern, tasten, abstrakt denken, Emotionen spüren, ein Ich-Bewusstsein entwickeln – unglaublich, was unser Gehirn tagtäglich leistet. Dieses Wunderwerk an unzähligen Nervenverbindungen empfängt Reize von Körper und Sinnen und lässt sie darauf reagieren. Dabei geht die Hauptnervenleitung durch unser Rückenmark.

Hirn und Rückenmark werden von der cerebrospinalen Flüssigkeit, dem Liquor, umflossen. Er entsteht in den Hohlräumen des Gehirns und pulst längs des Rückenmarks bis hinunter zum Kreuzbein. Zusammen mit den Hirn- und Rückenmarkshäuten schützt und nährt er die empfindlichen Nervenbahnen unseres Zentralnervensystems. Diese wichtige Region, vom Schädel (cranium) bis zum Kreuzbein (sacrum), ist Inhalt der Cranio-sacralen Osteopathie.

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Naturheilkunde und Osteopathie

"Krankheit finden kann jeder,

Gesundheit zu finden ist das Ziel des Osteopathen" - Andrew Taylor Still (1828 - 1917)

Auch für Hirn und Nervenleitungen gilt das Prinzip der optimalen Beweglichkeit. Ziel der osteopathischen Behandlung ist es hier, Störungen im cranio-sacralen Rhythmus, Verschiebungen an den Schädelplatten und am Rückenmark aufzuspüren und aufzulösen. Dabei ist die Behandlung äußerst behutsam und angenehm.

In diesem Bereich spielen emotionale Faktoren eine große Rolle. Deshalb kann es vorkommen, dass sich Patienten vergessener Traumata bewusst werden oder aufkommende Gefühle z. B. durch Positionsänderungen ausdrücken möchten. Lassen Sie Ihre Emotionen frei fließen, dies ist die beste und Weise, aktiv und konstruktiv an der Therapie mitzuarbeiten, mit der vollen Kraft Ihrer Selbstheilungsfähigkeit!